Themenwoche 4: Familie

Themenwoche 4: Familie

Bei Babysits, 6 Leseminuten

Während dieser Themenwoche dreht sich alles um das Thema Familie. Und für uns bedeutet Familie nicht immer Mama, Papa und Kind; denn wir wissen aus eigener Erfahrung, dass Familie viel mehr ist als das und noch viel mehr bedeuten kann. Deshalb werden wir diese Woche jeden Tag einen anderen Blickwinkel zum Thema Familie beleuchten. Wir wünschen euch viel Spaß und gute Unterhaltung mit unseren Informationen und Tipps!

Tag 1: Was bedeutet Familie für euch?

Für den ersten Tag unserer Themenwoche haben wir euch gefragt: was bedeutet Familie für euch? Und wir haben ganz tolle, spannende und vor allem emotionale Antworten bekommen. Und so unterschiedlich diese auch waren, eines hatten sie alle gemeinsam: die Liebe. Familie bedeutet Liebe, egal in welcher Form. Hier findet ihr ein paar der tollsten Antworten auf die Frage, was Liebe für euch bedeutet:

Familie Bedeutung

"Zuhause, Wärme, Liebe und Wohlfühlen"

"Familie ist für mich vor allem da wo Kinder sind und wo Kinder sind, sollte Liebe sein. Egal ob eine Mama, zwei Papas; ganz egal!"

"Manchmal Stress, aber nicht wegzudenken. Das Wichtigste was es gibt!"

"Bedingungslose Liebe und Unterstützung in allen Lebenslagen."

"Die Leute, die einen immer unterstützen und die einen auffangen, wenn man einen Fehler gemacht hat oder etwas nicht so funktioniert hat wie man es sich vorgestellt hat."

Das Video mit den emotionalen Antworten findet ihr auf unserem Instagram-Kanal @BabysitsDE!

Tag 2: Vorteile von Scheidungskindern

Wenn sich die Eltern trennen, ist das für viele Kinder zuerst ein großer Schock. Die Familie wird erst einmal auseinandergerissen und die Kinder erleben eine häufig traumatische Phase. Wir waren uns aber in der Vorbereitung für die Themenwoche sicher, dass Scheidungskinder nicht nur Nachteile haben und haben uns deshalb auf die Suche nach positiven Aspekten des Scheidungskind-Seins gemacht. Und wir können euch sagen: wir sind überraschend schnell fündig geworden! Vier dieser Vorteile stellen wir euch hier vor:

  • Neue Spielkameraden: Besonders Einzelkinder können in neuen Familienmitgliedern wie z. B. Stiefgeschwistern tolle neue Spielkameraden finden, die sie zuvor nie hatten.

  • Mehr Aufmerksamkeit: Während einer unglücklichen Ehe können Eltern ihren Kindern oft nicht die gewünschte Aufmerksamkeit schenken. Das ändert sich nach einer Trennung meistens.

  • Mehr Ruhe: Auch wenn sich die Eltern sehr bemühen können sie Streit meistens nicht vor den Kindern verstecken. Nach einer Trennung kehrt wieder Ruhe in das Familienleben ein.

  • Mehr Abenteuer: Wenn man nach einer Trennung weniger Zeit miteinander verbringen kann, versucht man diese bestens zu nutzen und dem Kind mit den Lieblingsaktivitäten eine Freude zu machen!

Das sind nur einige der Vorteile, die wir finden konnten. Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass Eltern bewusst ist, was für Folgen eine solch schwierige Familiensituation für Kinder haben kann und darauf auch reagieren.

Tag 3: Adoption

Während unserer Recherche sind wir auf viele interessante und uns teilweise bis jetzt unbekannte Fakten zum Thema Adoption gestoßen. Besonders Fakt Nummer 4 hat uns sehr überrascht.

1. Mindest- bzw. Höchstalter für Adoptionen

In Deutschland und Österreich beträgt das Mindestalter um ein Kind adoptieren zu können 25 Jahre. In der Schweiz sind es 28 Jahre. Zusätzlich gibt es in der Schweiz noch zusätzliche Regelungen, dass die Adoptiveltern mindestens 16 Jahre älter sein müssen und maximal 45 Jahre älter sein dürfen. Ein Höchstalter gibt es in allen drei Ländern nicht.

2. Wartezeit

In Österreich liegt die durchschnittliche Wartezeit für ein Kind zwischen drei und fünf Jahren. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Will ein Mann z. B. seinen 16-jährigen Stiefsohn adoptieren, handelt es sich um eine reine Formalität, die normalerweise in wenigen Wochen erledigt sein sollte. Das ist vor allem dann so, wenn das Kind alt genug ist um der Adoption zustimmen zu können.

3. Einkommen und Berufsstand

Das Gesamteinkommen im Haushalt muss ausreichend sein, um für die gesamte Familie sorgen zu können. Trotzdem bevorzugen die Behörden meistens Paare, bei denen eine Person gar nicht oder nur Teilzeit berufstätig ist, was das Einkommen natürlich verringert. Das wird damit argumentiert, dass diese Person dann mehr Zeit hat, sich um das Kind zu kümmern.

4. Zahl der Adoptionen

Es gibt für die DACH-Region keine genauen Angaben, wie viele Adoptionen jährlich durchgeführt werden. In Österreich zum Beispiel variieren die Angaben für 2018 zwischen 96 und fast 400 Kindern. Dazu kommen noch die Kindern, die über Behörden aus dem Ausland adoptiert werden; diese finden in keiner offiziellen Statistik Einzug.

5. Adoptieren als Einzelperson

Es ist grundsätzlich möglich, als Einzelperson ein Kind zu adoptieren. Die Behörden prüfen dies aber meistens noch genauer und bevorzugen Paare. Wenn man jedoch verheiratet ist oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, ist es praktisch unmöglich, alleine ein Kind zu adoptieren. Es müssen beide Partner zustimmen.

adoptieren homosexuelles paar

Tag 4: Geschwisterpositionen

Über die Geschwisterpositionen gibt es viele Gerüchte und Mythen… Das geht so weit, dass es sogar eigene Bezeichnungen für die verschiedenen Positionen gibt. Wer hat noch nie vom “Sandwichkind” oder dem “Nesthäkchen” gehört? Wir haben uns auf die Suche nach den gängigsten Mythen und vor allem deren Hintergründe gemacht.

1. Erstgeborene sind erfolgreicher - Warum könnte das so sein?

  • Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit der Eltern in den ersten Lebensjahren.
  • Sie müssen früher Verantwortung für sich selbst und ihre Geschwister übernehmen.
  • Es gibt keine älteren Geschwister, mit denen sie verglichen werden können.

Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind Winston Churchill und Oprah Winfrey.

2. Sandwichkinder werden vernachlässigt - Warum könnte das so sein?

  • Sie haben keinen niedlichen "Nesthäkchen-Bonus" und ihre Leistungen werden oft mit denen der älteren Geschwister verglichen.
  • Wenn die Erstgeborene schon "zu groß" und der Jüngste noch "viel zu klein" für die "Straftat" ist, bekommen immer die Mittelkinder die Schuld zugeschoben.

Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind John F. Kennedy und Martin Luther King.

3. Nesthäkchen sind rebellisch - Warum könnte das so sein?

  • Bei den ersten Kindern sind die Eltern noch streng, irgendwann lässt diese Strenge aber nach.
  • Sie müssen sich gegen die Älteren durchsetzen und beweisen.
  • Sie schauen sich vieles, nicht immer nur positives, von den älteren Geschwistern ab.

Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind Prinz Harry und Johnny Depp.

Tag 5: Alltag als Alleinerziehende

Am letzten Tag der Babysits-Themenwoche gibt es wie immer die Babysits Top Tipps! Diese Woche kommen diese aber nicht von uns, sondern von einer waschechten Expertin: Antonia ist alleinerziehende Mama und gibt 5 Tipps, wie Alleinerziehende ihren Alltag erfüllender gestalten können. Und ihre Worte sind so toll, denen möchten wir überhaupt nichts mehr hinzufügen!

Wenn ihr euch das Video gerne sehen möchtet, schaut gerne auf unserem Instagram-Kanal @BabysitsDE vorbei!

tipps für alleinerziehende


Und das wars auch schon wieder mit der 4. Themenwoche. Wir freuen uns schon auf die nächste Woche im Juli und sind ganz gespannt, welches Thema wir dieses Mal behandeln werden.