Tipps für Eltern: So motiviert ihr euer Kind zum Lernen

Tipps für Eltern: So motiviert ihr euer Kind zum Lernen

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Kinder sind eigentlich sehr wissbegierig und lernen gerne. Doch oftmals verlieren viele Kinder schon früh die Lernmotivation. Schuld daran ist in vielen Fällen der Leistungsdruck. Es gibt aber Tipps und Tricks, wie ihr euer Kind zum Lernen motivieren könnt.

Wieso will das Kind nicht lernen?

Gerade zur Einschulung sind die meisten Kinder hochmotiviert. Sie freuen sich auf die Schule und starten absolut begeistert in den Schulalltag. Diese Euphorie flacht dann langsam ab. Und in vielen Fällen passiert es, dass der Nachwuchs auf einmal keinerlei Lust mehr zum Lernen hat. Mit zunehmendem Leistungsdruck flacht auch die Motivation ab. Das ist für Eltern schwer zu ertragen, aber erst einmal ganz normal. Es besteht also kein Grund zur Panik, wenn das Kind auf einmal nicht mehr begeistert zur Schule geht und sich mit dem Lernstoff schwer tut.

Richtig lernen: die passende Umgebung schaffen

Die einfachste Sache, die Eltern angehen können, um das Kind zum Lernen und gegebenenfalls später zum Schreiben und Lektorat der Bachelorarbeit zu motivieren, sind die Rahmenbedingungen zum Lernen anzupassen. Es gibt durchaus einige Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen können. Wo lernt das Kind? Ist der Ort aufgeräumt? Ist es ruhig? Fühlt sich das Kind wohl? Zu welcher Uhrzeit wird gelernt? Menschen sind vollkommen anders. Manche sind in den Morgenstunden besonders motiviert, andere erreichen erst am Nachmittag Höchstleistungen. Eltern müssen herausfinden, wann der Nachwuchs besonders leistungsfähig ist und das Lernumfeld daran anpassen. Dann wird eben erst nach dem Abendessen gelernt, wenn es dann leichter geht. Auch der Ort lässt sich variabel gestalten. Wenn es der Schreibtisch im Kinderzimmer steht, ist das natürlich eine gute Lösung. Wichtig ist, dass es einen definierten Lernplatz gibt. Das ist deshalb unerlässlich, weil sich das Kind nach dem Lernen dann auch besser abgrenzen kann.

Tipps zum Lernen: So wird das Kind motiviert

Motivation ist das A und O, wenn das Kind unter Lernfrust leidet. Verständnis spielt dabei aber eine besonders große Rolle. Das Kind darf nicht unter Druck gesetzt werden. Wer seinem Kind wirklich helfen möchte, der muss auf den Nachwuchs eingehen und die Probleme und Schwierigkeiten ernst nehmen.

  • Belohnung Jeder wird gerne für seine Leistung belohnt. Das trifft auch auf Kinder zu. Es könnte vielleicht ein Belohnungssystem eingeführt werden. Für jede gute Leistung gibt es eine Belohnung. Dabei darf aber nicht zu viel Druck entstehen. Eltern sollten darauf achten, dass nicht nur das Ergebnis zählt. Auch dann, wenn das Kind sich angestrengt hat, aber es eben nicht für eine gute Note gereicht hat, kann eine Belohnung zur Motivation Sinn machen.

  • Lob Es ist wichtig, das Kind immer wieder zu loben, um die Motivation und das Selbstwertgefühl zu steigern. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn es gerade nicht so gut läuft. So lange das Kind aber an der Aufgabe bleibt und sich bemüht, ist das genau der richtige Zeitpunkt für ein Lob.

  • Spielerisch lernen Heutzutage gibt es dank der digitalen Medien viele Möglichkeiten, Inhalte spielerisch zu vermitteln. Diese Möglichkeiten sollten Eltern auch gerne ausschöpfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich beispielsweise um gewisse Lernspiele oder Hörspiele handelt. So lange das Lernen Spaß macht, mangelt es meistens auch nicht an Motivation.

  • Pausen einbauen Lernen macht nicht immer Spaß und dazu ist es anstrengend. Pausen sind daher wichtig. Die müssen auf jeden Fall fest eingeplant werden. Gut wäre es, in den Pausen vielleicht an die frische Luft zu gehen und so den Kopf frei zu bekommen.

  • Abwechslung Viele Lerninhalte lassen sich durchaus spielerisch oder interessant vermitteln. Trockenen Schulstoff können Eltern beispielsweise durch einen Ausflug in ein Museum oder in die Natur wesentlich lebendiger gestalten. Bei solchen Ausflügen sollte gerne die ganze Familie dabei sein. So wird das Lernen zu einem echten Abenteuer.

  • Rollentausch Eltern können auch gerne die Rollen vertauschen. Wer mag, kann den Nachwuchs dazu motivieren, ein bisschen etwas über das zu erzählen, was es gerade lernt. Dabei sind interessierte Nachfragen sehr wichtig, weil sie das Kind ermutigen.

Das Lernen zur Familienaufgabe machen: Kinder motivieren und stärken

Lernen muss nicht immer Spaß machen. Die Schule ist durchaus anstrengend und es ist in Ordnung, wenn Kinder irgendwann nicht mehr so motiviert an die Sache herangehen. Das sollten Eltern erst einmal akzeptieren und auch nicht als Problem werten. Sollte sich das Kind über einen längeren Zeitraum nicht zum Lernen motivieren können, kann es Sinn machen, sich über andere Wege zu informieren. Neben den oben erwähnten Tipps bieten sich vielleicht Lerngruppen an. Oder man entscheidet sich für Nachhilfe. Am Ende ist es wichtig, dass Eltern unterstützend zur Seite stehen und das Kind fördern. Dabei darf aber nicht zu viel Druck entstehen. Denn gerade der Leistungsdruck ist oftmals das Problem.