Nebenjob und Muttersein
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LoslegenDas Muttersein an sich gleicht eigentlich schon einem Vollzeitjob. Von Erzieherin bis hin zur Lehrerin im eigenen Hause, deckt eine Mutter die vielschichtigsten Aufgaben. Ein Lohn erfolgt jedoch meist erst, wenn man auch einem Nebenjob nachgeht.
Tagesplanung mit Pausen
Mütter möchten, dass es ihren Kindern gut geht. Aus diesem Grund planen sie Ihren Alltag so,
dass das Kind stets beschäftigt ist und bestens versorgt bleibt. Dabei vergessen sie schnell, sich
selber ebenfalls zu priorisieren. Der Nebenjob macht das alles zusätzlich nicht einfacher. Es ist
jedoch umso wichtiger, sich als berufstätige Mutter auch mal Pausen zu erlauben und
beispielsweise das Kind nicht direkt nach der Arbeit abzuholen, sondern erst dann wenn Kita
Schluss ist. Natürlich spielt das Muttersein in so gut wie allen Lebensbereichen eine Rolle. Man
sollte jedoch nicht vergessen, dass es genauso wichtig ist seinen eigenen Bedürfnissen
nachzugehen und die Tagesplanung so auszulegen, dass auch genügend Puffer vorhanden
sind, welche man dann spontan damit verbringen kann sich mit seinem Lieblingshobby zu
beschäftigen, eine gute Freundin anzurufen oder auch mal komplett zu entspannen. Nur eine
ausgelassene und ausgeruhte Mutter kann sich bestmöglichst auf das Kind konzentrieren.
Umständliche Wege vermeiden
Oftmals unterschätzt man, wie wichtig der Weg zu den Alltagsrelevanten Sachen ist, wie der
Weg zur Kita, zum Supermarkt oder zur Arbeit. Das kann im Nachhinein jedoch zum großen
Nachteil werden. Umso wichtiger ist es, sich einen Nebenjob in der Nähe zu suchen, um so
lästige Arbeitswege zu vermeiden. Ist das nicht möglich, so sollte man darauf achten, dass die
Verbindungen zur Arbeitsstelle gut sind, um so im Notfall trotzdem schnell wieder nach Hause
oder in die Kita zu kommen. Auch Wege zu Freizeit- oder Hobby Aktivitäten sollten nicht zu lang
ausfallen. Keiner möchte unter der Woche, nach der Arbeit stundenlang zum Yoga-Kurs fahren
(selbst, wenn es der beste in der Stadt ist). Mit kurzen Wegen lässt sich außerdem die
Tagesplanung mit Pausen auch viel besser umsetzen.
Hilfe einfordern
Man plant und strukturiert den Tag schon und befolgt sonst auch allen möglichen Tipps, ist aber
trotzdem mit der Arbeit überfordert? So geht es vielen Müttern. Dabei kann es helfen manchmal
einfach nach Hilfe zu fragen. Sei es der Partner, der sich mehr um die Kinder kümmern soll oder
die Kinder selbst, die mehr im Haushalt mithelfen sollen. Auch kleine Kinder sind schon dazu
fähig kleinere Aufgaben im Haushalt zu erledigen, wie dabei zu helfen den Tisch zur Mahlzeit zu
decken. Sollte im Haushalt alles zu viel werden, kann man darüber nachdenken sich eine
Haushaltshilfe einzustellen. So ist man besonders in Ausnahmesituation, wie bei einem Krankheitsfall, nicht nur auf sich selbst angewiesen. Als Mutter ist man zwar multitaskingfähig,
aber nicht unüberwindbar.
Sich selber verzeihen
Oftmals leiden Mütter unter dem enormen Druck, eine perfekte Mutter sein zu wollen. Dabei
vergessen die meisten, dass es so etwas gar nicht gibt und die Selbstdarstellung von solchen
perfekten Müttern nicht immer der Realität entspricht. Eine Mutter zu sein und einem Nebenjob
nachzugehen, kommt nunmal mit Schwierigkeiten einher und es ist auch völlig in Ordnung sich
selber einzugestehen, dass manche Sachen vielleicht doch nicht so funktionieren, wie erhofft.
Das Wichtigste ist es, auf sich und seinen Körper zu hören. Wenn man merkt, dass man es nicht
schafft den regulären Job und Kind unter einen Hut zu bekommen, kann man darüber
nachdenken sich nach Home-Office Jobs umzuschauen, um so Haushalt und Job besser
vereinbaren zu können. In jedem Fall, sollte man sich selber eingestehen wenn nicht alles nach
Plan geht und trotzdem dabei nicht vergessen, dass man dadurch keine schlechtere Mutter ist.
Oftmals sind die größten Kritiker, die Mütter selbst.
Muttersein und gleichzeitig einem Job nachzugehen, ist alles andere als einfach und kommt mit
viel Verantwortung einher. Das Muttersein gleicht in vielen Aspekten einem Vollzeitjob und mag
daher zusätzlich komplizierter zu werden, wenn man das Muttersein mit einem Nebenjob
verbindet. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, dass man nicht alleine ist und
Möglichkeiten hat, um sich selber ein wenig zu entlasten.