6 Tipps für Trotzphasen

6 Tipps für Trotzphasen

Bei Babysits, 3 Leseminuten

Es ist nicht immer leicht, sich während dem Babysitten um ein, milde ausgedrückt, turbulentes Kind zu kümmern. Besonders schwer wird es, wenn dieses Kind die Abwesenheit seiner oder ihrer Eltern nutzt, um die Geduld des Babysitters und seine oder ihre Grenzen zu testen. Launen sind jedoch eine Möglichkeit, sich auszudrücken und sind Teil des Lebens eines Kindes. Um diese Momente auf einige Minuten anstatt einige Stunden zu beschränken, gibt’s hier einige Tipps und Tricks zum Anwenden:

1. Frag’ die Eltern wie sie normalerweise mit diesem Verhalten umgehen

Es ist wichtig, das Kind (besonders wenn es eine schwierige Phase durchlebt) nicht mit verschiedenen Regeln und Umgebungen zu verwirren. Daher sollte sich deine Art das Kind zu beaufsichtigen und mit seinen oder ihren Trotzphasen umzugehen nicht völlig von der der Eltern unterscheiden. Sprich mit den Eltern darüber und zögere nicht, sie zu fragen wie sie diese Situationen am besten bewältigen. Sie werden dir diese Fragen sicher gerne beantworten, schließlich geht es um das Wohl ihres Kindes.

2. Das Kind maßzuregeln oder ebenfalls anzuschreien wird nichts ändern

Nichts ist verherender als mit einem turbulenten Kind so umzugehen wie es mit einem selbst umgeht. Maßnahmen wie bestrafen, zurückschreien, ins Zimmer sperren, usw. werden zu nichts führen und wahrscheinlich die Situation noch verschlechtern. Nimm dir stattdessen viel Zeit um das Kind zu beruhigen und zu verstehen, was genau das Problem ist. Dann kannst du versuchen eine Lösung zu finden.

3. Nicht allen “Bitten” und Forderungen nachgeben

Die Kinder schlau sind und gerne Spielchen spielen ist nicht neues. Gib den Launen des Kindes nicht nach, wenn sie den Aufwand und die Zeit nicht wert sind. Andernfalls wird das Kind sehr schnell verstehen, dass es ausreicht sich ein wenig aufzuregen, um zu bekommen was es will.

4. Lerne geduldig und fürsorglich zu sein

Geduld ist während des Babysittens sehr wichtig, schließlich bist du der oder die Verantwortliche daher die Person, die für die Ruhe sorgt. Du solltest auf keinen Fall zeigen, dass du mit dem Verhalten des Kindes überfordert bist oder es zu nah an dich ranlässt. Lass dich nicht mitreißen, bleib ruhig, atme einmal tief durch und geh das Problem direkt an.

5. Versuche die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken

Langeweile oder zu wenig Aufmerksamkeit sind oftmals die Auslöser für eines Krise für das Kind. Um eine solche zu vermeiden, gilt es Aktivitäten zu finden, die zur Situation passen, die das Kind interessieren und vor allem ablenken und beschäftigen. Der Kreativität sind in diesem Moment keine Grenzen gesetzt! Um sich abzureagieren eignen sich für Kinder oft verschiedene Outdooraktivitäten.

6. Belohne das Kind zum Schluss wenn es sich gut benimmt

Und ja, dieser letzte Trick funktioniert sicher! Nicht zuletzt deshalb, weil unser Gehirn so programmiert ist, dass wir Aktivitäten (wie zum Beispiel das Beruhigen), die zu einem positiven Ergebnis geführt haben automatisch immer wieder durchführen. Sei dabei aber vorsichtig! Wenn das Kind zu einem falschen Zeitpunkt belohnt wird, kann es sein, dass es die Verbindung zwischen der Trotzphase und der Belohnung erkennt und einen Nutzen daraus zieht. Wenn du der Meinung bist, dass sich das Verhalten des Kindes wirklich nachhaltig verbessert hat, kannst du es mit einem Ausflug zum Spielplatz, einer kleinen Süßigkeit, dem Lieblingsspiel oder etwas ähnlichem belohnen.


Mit diesen Tipps bist du für die nächste Trotzphase deines Babysitter-Kindes bestens gewappnet und vorbereitet. Sie helfen dir, um dich optimal auf den Babysitter-Termin vorzubereiten aber auch dabei, mit einer akuten Trotzsituation umzugehen. Und so bist du deinem Ziel, ein Top-Babysitter zu werden, schon wieder ein Stückchen näher gekommen!