Wenn du das Kind das erste Mal mit dem Babysitter alleine lässt

Wenn du das Kind das erste Mal mit dem Babysitter alleine lässt

Bei Babysits, 3 Leseminuten

Das Kind das erste Mal in der Obhut eines Babysitters alleine zu lassen, kann sehr nervenaufreibend sein. Diese Tipps helfen dir und deinem Kind dabei, einfacher mit der Situation umzugehen.

Finde einen Babysitter, dem du vertraust und lerne sie/ihn besser kennen

Bei der Nutzung von Babysits solltest du stets Profile mit ausfürlichen Beschreibungen und Profilfotos kontaktieren. Umfassende Profile sind weitaus vertrauenswürdiger. Welche Bewertungen bzw. Referenzen hat der Babysitter? Wie viel Erfahrung bringt der Babysitter mit und wie würde sie/er zu den eigenen Familienwerten passen? Scheue dich nicht, dem potenziellen Babysitter "zu viele" Fragen zu stellen. Wenn der Babysitter es ernst meint mit dem Job, wird sie/er gerne all deine Fragen beantworten. Nach dem ersten Kontakt über den Nachrichtenservice unserer Plattform, kannst du einen Anruf, oder ein persönliches Treffen planen. Damit bekommst du ein besseres Bild vom Babysitter und es ist einfacher für dich einschätzen, ob sie/er zu deiner Familie passt.

Bereite dein Kind auf den Babysitter vor

Informiere dein Kind so früh wie möglich über den Babysitter. Oft wird daran nich gedacht, jedoch benötigen auch Kinder Zeit sich auf die neue Situation vorzubereiten. Versuche also dein Kind zum ersten Treffen mit dem Babysitter mitzunehmen. Wenn das Kind den Babysitter schon einmal im Voraus kennengelernt hat, wird es auch beim ersten Babysittingtermin entspannter damit umgehen. Versuche dein Kind für den Babysitter zu begeistern und betone, wie viel Spaß sie zusammen haben werden.

Plane für den ersten Termin mehr Zeit ein

Am Tag des ersten Babysittingtermins ist es hilfreich den Babysitter bereits 1 bis 2 Stunden vor der seiner Schicht einzuladen, wenn du selbst noch im Haus bist. Das ermöglicht dem Kind erst einmal mit dem Babysitter warm zu werden. Lasse die beiden zusammen spielen solange du noch in der Nähe bist, oder spiele mit. Denke jedoch daran; es dauert lange eine Beziehung aufzubauen und du solltest nichts erzwingen. Wenn der Babysitter und das Kind mit einer spaßigen Beschäftigung abzulenken, so ist es einfacher für dich das Haus zu verlassen.

Halte Notfallkontakte bereit

Notfälle kommen zwar sehr selten vor, dennoch sollte man den Babysitter darauf vorbereitet und mit ihr/ihm besprechen, wie sie/er in einer Notfallsituation reagieren soll. Schreibe eine Liste mit Notfallnummern und erkläre, wann der Babysitter welche Nummer anrufen soll. In der Liste sollten auf jeden Fall die eigene Telefonnummer, die Nummern von anderen Vertrauenspersonen und die gängigen Notfallnummern von Feuerwehr etc. aufgelistet sein.

Stelle Informationen und Ressourcen bereit

Unterschiedliche Familien haben unterschiedliche Hausregeln. Stelle sicher, deine Hausordnung und spezielle Anweisungen für den Babysitter klar und deutlich erläutern. Es ist von Vorteil, Vereinbarungen über die Verwendung von Haushaltsgegenständen zu treffen, damit der Babysitter genau weiß, was er verwenden darf (z.B: Darf der Babysitter an den Kühlschrank?). Stelle außerdem sicher, dass du dem Babysitter zeigst, wo sie/er alle notwendigen Materialien finden kann, die zur Pflege der Kinder erforderlich sind (z. B. Windeln, Schnuller usw.). Versichere dich, dass du den Babysitter mit dem Tagesablauf deiner Kinder vertraut machst, ihm die Lieblingsspielzeuge zeigst, sowie sie/ihn über besondere Essgewohnheiten oder Allergien der Kinder informierst.

Machen den Kindern und dem Babysitter deine Erwartungen und Grenzen klar. Die Kinder sollen auch verstehen, dass sich die Regeln nicht ändern, nur weil du nicht zu Hause bist.

Schleiche nicht einfach davon

Verabschiede dich immer von den Kindern, bevor du das Haus verlässt. Falls du dies nicht tust, gibst du dem Kind das Gefühl, dass etwas nicht stimmt und es macht sich Sorgen. Bleibe positiv wenn du gehst, lächle und gebe jedem Kind eine Umarmung. Strahle Ruhe aus und versichere dem Kind bald wieder zurück zu sein.